04. Aug: Wenn das jeden Freitag so wird...
Im Labor ist immer noch Einführungswoche angesagt. Aber heute werde ich schon mal vormittags was zu tun haben, nämlich die Blots von gestern waschen und mit Sekundärantikörper inkubieren... Nicht unbedingt tagesfüllend, aber immerhin. Außerdem muss neuer Puffer angesetzt werden. Alles im allen bin ich also für den Vormittag so weit erst mal beschäfftigt. Und als wir den Blot dann irgendwann auslesen ist das Resultat eher ernüchternd: Nichts, bzw. nicht das richtige zu sehen. Das müssen wir wohl nochmal machen. Aber dafür bin ich ja noch acht Wochen lang hier...
Nach dem Mittagessen haben wir um 14:00 Journal-Club. Gut daran ist, dass ich dann was zu tun habe, eher schlecht ist, dass derjenige, der den Vortrag hält der selbe ist wie am Dienstag beim Lab-Meeting, so dass es also um ein Struktur-Paper geht. Aber das hatte ich schon vorher gelesen, so dass ich dem Vortrag auch gut folgen konnte. Und um ehrlich zu sein: es war gar nicht mal so uninteressant. Zumindest habe ich die Lehre gezogen, dass unsere ganzen Kurse über Strukturanalytik - sei es nun NMR oder Kristallographie - doch zu was nütze waren, denn immerhin saß ich nicht nur dumm daneben...
Da heute Freitag ist, lerne ich um 17:00 eine weitere Besonderheit hier kennen: Friday Happy Hour! Ist toll, sollten wir in Lübeck auch einführen... Im Grunde heißt Happy Hour nichts anderes, als dass alle aus dem Department sich treffen, gemeinsam essen und Bier trinken; so eine Art Stehparty. Und ein Labor muss das immer organisieren (und natürlich auch bezahlen...). Heute gab es ein Buffet vom Chinesen und dazu Pizza. Wie es zu dieser Kombination kommt? Keine Ahnung, aber das und meine zwei Bier lassen den Nachmittag doch wirklich gut ausklingen.
Nicht das ihr denkt, der Tag wäre damit schon gelaufen. Nein, denn um halb sieben machen wir uns auf, um nach Brockline zu Tom zu laufen. Denn Tom hat heute das ganze Lab zu einer Party eingeladen. Grund ist, dass wir Abschied von einer Postdoc, einer PhD-Studentin und einer Rotation-Studentin feiern. So werden also auf Toms Balkon Tonnen an Fleisch und Gemüsespießen gegrillt. Ach ja, und dazu gibt es Bier und Vodka...
Alles in allem ein wirklich netter Abend, bis sich auf einmal - um kurz nach zehn - alle verabschieden und weg sind, und nur ich, der das nicht so richtig mitbekommen hat, quasi alleine dableibt. Die Frage für mich an dieser Stelle ist nun, was weniger peinlich ist? Sich so schnell wie möglich auch aus dem Staub zu machen, oder noch kurz mithelfen beim Aufräumen der gröbsten Sachen, wie wir das zu Hause ja auch meist machen... Ich entscheide mich zunächst für das letztere, werde dann aber ziemlich bald von Iris - Toms Frau - mit einer Tüte voller leckrer Dinge, die übrig geblieben sind, heraus komplementiert... So what?
Auf also nach Hause. Gut nur, dass wir auf dem Weg zur Party an einer T-Station vorbei gekommen sind, so dass ich den Weg zumindest ungefähr kenne. Und das letzte Stück mit dem Fahrrad im Dunkel lässt sich auch machen, da nicht mehr so viel Verkehr auf den Straßen unterwegs ist. Allerdings fühle ich mich doch nicht so ganz wohl völlig ohne Licht. Morgen werde ich also versuchen irgendwo Fahrradlichter aufzutreiben...
Nach dem Mittagessen haben wir um 14:00 Journal-Club. Gut daran ist, dass ich dann was zu tun habe, eher schlecht ist, dass derjenige, der den Vortrag hält der selbe ist wie am Dienstag beim Lab-Meeting, so dass es also um ein Struktur-Paper geht. Aber das hatte ich schon vorher gelesen, so dass ich dem Vortrag auch gut folgen konnte. Und um ehrlich zu sein: es war gar nicht mal so uninteressant. Zumindest habe ich die Lehre gezogen, dass unsere ganzen Kurse über Strukturanalytik - sei es nun NMR oder Kristallographie - doch zu was nütze waren, denn immerhin saß ich nicht nur dumm daneben...
Da heute Freitag ist, lerne ich um 17:00 eine weitere Besonderheit hier kennen: Friday Happy Hour! Ist toll, sollten wir in Lübeck auch einführen... Im Grunde heißt Happy Hour nichts anderes, als dass alle aus dem Department sich treffen, gemeinsam essen und Bier trinken; so eine Art Stehparty. Und ein Labor muss das immer organisieren (und natürlich auch bezahlen...). Heute gab es ein Buffet vom Chinesen und dazu Pizza. Wie es zu dieser Kombination kommt? Keine Ahnung, aber das und meine zwei Bier lassen den Nachmittag doch wirklich gut ausklingen.
Nicht das ihr denkt, der Tag wäre damit schon gelaufen. Nein, denn um halb sieben machen wir uns auf, um nach Brockline zu Tom zu laufen. Denn Tom hat heute das ganze Lab zu einer Party eingeladen. Grund ist, dass wir Abschied von einer Postdoc, einer PhD-Studentin und einer Rotation-Studentin feiern. So werden also auf Toms Balkon Tonnen an Fleisch und Gemüsespießen gegrillt. Ach ja, und dazu gibt es Bier und Vodka...Alles in allem ein wirklich netter Abend, bis sich auf einmal - um kurz nach zehn - alle verabschieden und weg sind, und nur ich, der das nicht so richtig mitbekommen hat, quasi alleine dableibt. Die Frage für mich an dieser Stelle ist nun, was weniger peinlich ist? Sich so schnell wie möglich auch aus dem Staub zu machen, oder noch kurz mithelfen beim Aufräumen der gröbsten Sachen, wie wir das zu Hause ja auch meist machen... Ich entscheide mich zunächst für das letztere, werde dann aber ziemlich bald von Iris - Toms Frau - mit einer Tüte voller leckrer Dinge, die übrig geblieben sind, heraus komplementiert... So what?
Auf also nach Hause. Gut nur, dass wir auf dem Weg zur Party an einer T-Station vorbei gekommen sind, so dass ich den Weg zumindest ungefähr kenne. Und das letzte Stück mit dem Fahrrad im Dunkel lässt sich auch machen, da nicht mehr so viel Verkehr auf den Straßen unterwegs ist. Allerdings fühle ich mich doch nicht so ganz wohl völlig ohne Licht. Morgen werde ich also versuchen irgendwo Fahrradlichter aufzutreiben...
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