16. Aug: früher Feierabend lohnt sich nicht
Im Labor ging es heute richtig los: Zum einen ist der neue Antikörper angekommen, zum anderen hat sich gezeigt, dass unser Stamm doch Substrat exprimiert, allerdings wesentlich weniger, als vermutet. Wir müssen nun halt viel mehr Substrat einsetzen.
Also los ging's. Ob was draus geworden ist, werde ich allerdings erst morgen wissen. Aber so kann ich mich heute noch über mein blödes Anstellen heute ärgern. Zuerst bringe ich einen Kunststoff-Messbecher fast zum Schmelzen (ja, denn Kunststoff erhitzen = blöde Idee) und dann überlese ich in meinem Protokoll an einer Stelle einfach mal, dass die Protein-Assay-Lösung vor Benutzung verdünnt werden muss. Total dämlich...
Aber dennoch war ich heute relativ früh fertig. Wie ich allerdings feststellen musste, lohnt sich das nicht wirklich. Denn obwohl ich fast eine Stunde früher als sonst aus dem Labor raus war, war ich doch nur ca. eine halbe Stunde früher zurück als sonst... Das lag daran, dass an der Haltestelle der erste Zug der kam dermaßen überfüllt war, dass ich da auch nicht reingekommen wäre, wenn ich mich gequätscht hätte. Und der danach kommende war auch nicht viel leerer. Allerdings fuhr der bis zwei Haltestellen vor meinem Ziel und es kam die Ansage, dass dies ja ein Expresszug sei und erst wieder an der Endstation hält. Ich also raus und auf den nächsten gewartet, der mich dann endlich nach "Newton Center" brachte. (Vom amerikanischen Straßenverkehr, der mir dann begegnete, erzähl ich vielleicht ein ander mal...)
Entschädigt dafür wurde ich dann aber zuhause. Denn heute gab es groß Dinner, da Mike's Enkeltochter Lisa (auch bestimmt schon Mitte dreißig) zu Besuch kam. War ein netter Abend.
Und außerdem habe ich seit heute auch eine Verabredung für Freitag abend (After work cocktails). Fran konnte es ja nicht lassen in ihrem Bekanntenkreis nach Leuten in meinem Alter zu fragen. Und so habe ich nun Mail-Kontakt mit Marielle gehabt und wir, und einige ihrer Freunde, treffen uns, wie gesagt, am Freitag nach der Arbeit in einer Kneipe. Das wird ein "biologischer" Abend, da Marielle - als Biologin - derzeit über Termiten promoviert und vor allem Biologen kennt. Aber damit müsste ich ja eigentlich klarkommen. Hätte ja auch wesentlich schlimmer kommen können (z.B. Wirtschaftler oder Juristen oder so... (-; )
Also los ging's. Ob was draus geworden ist, werde ich allerdings erst morgen wissen. Aber so kann ich mich heute noch über mein blödes Anstellen heute ärgern. Zuerst bringe ich einen Kunststoff-Messbecher fast zum Schmelzen (ja, denn Kunststoff erhitzen = blöde Idee) und dann überlese ich in meinem Protokoll an einer Stelle einfach mal, dass die Protein-Assay-Lösung vor Benutzung verdünnt werden muss. Total dämlich...
Aber dennoch war ich heute relativ früh fertig. Wie ich allerdings feststellen musste, lohnt sich das nicht wirklich. Denn obwohl ich fast eine Stunde früher als sonst aus dem Labor raus war, war ich doch nur ca. eine halbe Stunde früher zurück als sonst... Das lag daran, dass an der Haltestelle der erste Zug der kam dermaßen überfüllt war, dass ich da auch nicht reingekommen wäre, wenn ich mich gequätscht hätte. Und der danach kommende war auch nicht viel leerer. Allerdings fuhr der bis zwei Haltestellen vor meinem Ziel und es kam die Ansage, dass dies ja ein Expresszug sei und erst wieder an der Endstation hält. Ich also raus und auf den nächsten gewartet, der mich dann endlich nach "Newton Center" brachte. (Vom amerikanischen Straßenverkehr, der mir dann begegnete, erzähl ich vielleicht ein ander mal...)
Entschädigt dafür wurde ich dann aber zuhause. Denn heute gab es groß Dinner, da Mike's Enkeltochter Lisa (auch bestimmt schon Mitte dreißig) zu Besuch kam. War ein netter Abend.
Und außerdem habe ich seit heute auch eine Verabredung für Freitag abend (After work cocktails). Fran konnte es ja nicht lassen in ihrem Bekanntenkreis nach Leuten in meinem Alter zu fragen. Und so habe ich nun Mail-Kontakt mit Marielle gehabt und wir, und einige ihrer Freunde, treffen uns, wie gesagt, am Freitag nach der Arbeit in einer Kneipe. Das wird ein "biologischer" Abend, da Marielle - als Biologin - derzeit über Termiten promoviert und vor allem Biologen kennt. Aber damit müsste ich ja eigentlich klarkommen. Hätte ja auch wesentlich schlimmer kommen können (z.B. Wirtschaftler oder Juristen oder so... (-; )
3 Comments:
Das is ja ma wohl die lässigste Art an Dates heranzukommen: einfach jemanden für einen organisieren lassen! Na, dann lass es ma nicht zu biologisch hergehen..
Allerdings: Juristen sind meist besser angezogen als Biologen (vgl. Michel Friedmann vs. Enno Hartmann)... Hahahaa! Es wird sicher ein netter Abend. Ich freu mich schon drauf, Samstag zu lesen wie's denn ausging!
Sag mal, Michael: liest Du diese Kommentare überhaupt?? :-P
Grüße aus dem Mistwetter!
Diese kleinen Seitenhiebe gegen Juristen... tsetsetse... Prüfe dann mal den Tatbestand der Beleidigung... :)
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