Freitag, September 01, 2006

01. Sept: Die Reise

Zum Glück bringt mich Fran heute morgen zur T. Ansonsten hätte das Fahrrad das ganze Wochenende dort gestanden. Außerdem wäre Fahrrad fahren mit dem großen Rucksack auch kein Spaß gewesen.
Im Labor klappt dann soweit alles wie geplant. Dummerweise ist aber heute auch noch Journal Club. Da muss ich hin, auch wenn ich um 17:00 den Bus nehmen will. Und eine Stunde bis zur South Station brauche ich allermindestens. Ich sitze also etwas auf heißen Kohlen. Der Vortrag hat noch die normale Länge, aber dann kommt auch wieder Toms Kommentarteil. Und der zieht sich... Doch irgendwann komme ich doch los, und zwar gar nicht mal sooo spät.
Und da außnahmsweise alle Züge direkt kommen, bin ich sogar schon um 16:15 da. Ich kann also sogar den Bus um halb fünf nehmen. Na prima!
Was mich dann erwartet sind fünfeinhalb Stunden Busfahrt (wegen Stau also länger als geplant), nur unterbrochen von 15 Minuten Stopp bei McDonald's. Und wer nach einer Viertelstunde nicht im Bus ist, der muss auf der Raststätte bleiben. Tja, für 15 Dollar kann man wohl auch kaum auch noch freundliches Personal verlangen ;-)

In New York fahre ich dann mit der Metro zu unserem Appartment in Greenwich Village. Über eine Freundin von einer Freundin [...] von Fran bin ich daran gekommen. Und Magda, die Gastgeberin ist zum Glück dann auch wirklich zu Hause. Und da sie heute Besuch hatte und groß gekocht hat, hat sie auch noch ein Abendessen für mich. Wow. Ich glaube ich habe noch nie so leckere Shrimps gegessen!
Sie sagt mir, dass Achim - den ich hier in New York treffen will - angerufen hätte. Sein Bus aus Washington D.C. (er war einige Tage seine Gastfamilie in Houston/Texas besuchen und hatte schon den Flug nach Washington) hat einiges an Verspätung (Aber das ist nicht meine Geschichte. ). Statt um elf wie geplant wird es wohl eher halb drei nachts werden. Ich habe also noch genug Zeit mich noch mal auf zu machen. Also fahre ich zum Times Square (so benannt, da die berühmt NY-Times dort Anfang des 20. Jahrhunderts ihre Zelte aufschlug) und werde überwältigt von der Neonlichterflut. Und obwohl es bereits relativ spät ist, ist dort jede Menge Volk auf der Straße. Mein erster Eindruck von einer Stadt, die nie zu schlafen scheint...
Times Square um 1:00 nachts