Samstag, September 02, 2006

02. Sept: schwimmend durch NYC

Unser erster Tag in New York City! Und was passiert? Es regnet in Strömen, dank Hurrican Ernesto, der in North Carolina einwanderte; und uns viel Regen bringt.
Wir beschließen dennoch unsere Tour wie geplant zu starten und erst einmal zu sehen, wie es wird. Denn unser Ziel ist es, möglichst die Highlights in NY an diesem Wochenende zu sehen.
Los geht's am Union Square, wo heute Greenmarket ist. Und direkt die erste Enttäuschung. Denn von der Größe her ist das auch nicht anders als der Lübecker Wochenmarkt, wahrscheinlich eher kleiner. Aber die Sensation ist wahrscheinlich, dass Obst und Gemüse hier nicht ganz unbezahlbar sind...
Als nächstes fahren wir nach South Manhatten: Wall Street, Statue of Liberty (hinter Regenschwaden), der Beginn des Broadway, Ground Zero...


Ground Zero: derzeit eine riesige Baustelle

Und hier essen wir dann auch Mittag. Um es vorneweg zu nehmen: An diesem Wochenende gibt es für uns fast nur FastFood. Aber dafür laufen wir ja auc viel, was sich also ausgleichen sollte ;-)
Außerdem ist der Blick vom BurgerKing auf Ground Zero wesentlich besser, als von den Besucher Plattformen aus. Schon komisch.
Wo ich gerade beim Thema bin: Hier in NY merkt man nun auch, dass man in den Staaten ist: Während ich in Boston noch dachte, dass das Gerede vom übergewichtigen Amerikaner stark übertrieben sei, muss ich hier in NY feststellen, dass es doch sehr viele stark übergewichtige Menschen hier gibt. Und Achim meinte, im Süden wäre das wohl noch schlimmer. Erschreckend...

Als nächstes suchen wir das Skyscraper Museum. Als wir dass dann endlich auch gefunden haben, erklärt man uns, dass der Shop zwar offen sei, imMuseum aber gerade eine neue Ausstellung vorbereitet werde, so dass wir nicht reinkommen. Super!
Trotz des Regens machen wir am Nachmittag eine Spaziergang durch Chinatown (wirklich so dreckig und überbevölkert wie China), Little Italy (viele nette Restaurants) und durchs East Village (bei Sonnenschein bestimmt netter). Die Bilder erspare ich Euch; die sind verregnet...

Irgendwann wollen wir dann den Regen verlassen und begeben uns in die U-Bahn Station um zum "Metropolitan Museum of Arts" zu fahren. Dummerweise fährt diese U-Bahn Linie aber anscheinend heute nicht (was uns und vielen anderen aber keiner sagt...). Nachdem wir eine halbe Stunde vergeblich gewartet haben, lassen wir das Museum saußen und wandern weiter durch den Regen.

Nach dem Abendessen - diesmal nicht FastFood, sondern beim Mexikaner - sind wir mit Galena (ihr wisst: Tochter von Freundin von Fran) verabredet. Treffpunkt ist die Bar auf dem Dach des "Gansevoort"-Hotels. Zuerst will man uns nicht reinlassen, aber Achim spielt die "Deutsch-Karte": "We are German und want to meet a friend in the bar..." Keine Ahnung warum, aber klappt; wir kommen rein. Die Gäste sind ungefähr das, was man aus der Serie "Sex and the City" so kennt denn sie sehen zumindest nach upper class und schickimicki aus. Und dass dieser Laden vor allem für die reicheren und schönen von NY ist, merke ich dann, als ich für meinen Mojito 14$ bezahle (Achims Bier gibt's für 9 $). Aber dafür schmeckt der dann auch. Und die Aussicht über die Stadt ist auch nicht schlecht.
all die anderen, die noch reinwollen, aber nicht reindürfen: ähtsch

Achim, Galena und ich

Im Anschluß ziehen wir dann noch ein paar Blocks weiter ins "Cielo", der "in"-Club in NY... Und heute legt hier Tedd Patterson auf - der DJ - der beühmte - der Preisträger - derjenige, von dem ich noch nie was gehört habe... Auch hier wieder eine lange Schlange. Aber irgendwann sind wir dann drin, und wie ich befürchtet hatte: Techno-Mucke (Achim belehrt mich, dass das Trance sei, eine Mischung aus Techno und Dance - aha!). Aber wir machen das beste daraus und haben dann auch Spaß. Denn schließlich ist das hier NewYorkCity! Und immerhin weiß ich nun, wie sich guter Techno, t'schuldigung Trance anhört. Das bedeutet, dass ich mich nie wieder mit billigem Techno-Dance-Trance-wasauchimmer abgeben werde!



(dieses Bild läst sich nicht in den Rest einordnen, ist auch eher ein Experiment. Was man aber sieht: Diese Stadt ist heiß!)