26. Sept: Sicher???
Strahlender Sonnenschein, gut geschlafen - der perfekte Start in den Tag. Also auf und los. An der ersten Ecke muss ich dann allerdings feststellen, dass mein Hinterrad schon wieder platt ist. Eine genauere Untersuchung ergibt, dass das Ventil wohl nach dem Auffüllen nicht ganz geschlossen wurde - nicht überraschend bei französischen Ventilen und ungeübten Benutzern - und so über Nacht genug Luft entweichen konnte, dass das Rad schon wieder platt ist. Also schließe ich das Fahrrad unten an der Straße neben der Bushaltestelle an und warte auf den Bus. Denn der Schlauch müsste ja eigentlich noch in Ordnung sein, so dass ich ihn nicht dadurch ruinieren möchte, dass ich wieder auf der Felge fahre.
Also ware ich auf den Bus, und zwar eine geschlagene halbe Stunde (public transport ähnelt in den Staaten eher public waste of time)! Zum Glück scheint die Sonne und ich muss nicht im Regen warten. Im Labor angekommen läuft dann alles seinen gewohnten Gang. Pedro hat wieder ein paar Änderungsvorschläge (Sachen, die man vielleicht auch schon früher hätte machen können...?). Mal sehen, was ich davon noch werde machen können. Ist ja nicht mehr all zu lange.
Da das heute Fran und Mike's letzter Tag sein wird (morgen gehen sie um 6.10 aus dem Haus und ab zum Flughafen) versuche ich mal etwas früher zurück zu sein. Außerdem bekomme ich so noch den Bus und muss nicht laufen, zumindest nicht den ganzen Weg. Ich muss lediglich zum Bus sprinten, da der schon losfährt, obwohl laut Fahrplan erst in fünf Minuten Abfahrt wäre.
Als ich dann aus dem Bus steige, denke ich zuerst, ich wäre an der falschen Haltestelle. Denn dort, wo mein Rad stehen sollte befindet sich nur eine Mauer. Doch wie ich feststellen muss, ist dies wirklich die Stelle, wo ich heute morgen mein Fahrrad inkl. Helm angeschlossen hatte. Und nun ist es nicht mehr da. Was für ein Schei...!!! Angeblich soll die Gegend hier doch sooo sicher sein. (OK. Schüsse oder so habe ich noch nicht gehört, aber sicher ist was anderes.) Doch das gilt anscheinend nicht für ältere, platte Fahrräder. Ich klopfe zwar noch an einigen Türen um zu fragen, ob vielleicht jemand das Rad irgendwo reingestellt hat (vielleicht weil er dachte, dass ich diese Schrottgurke entsorgen möchte), muss dann aber wohl alleine zurück laufen. Das gibt's doch nicht!!! Und das in der letzten Woche.
Das einzige Glück im Unglück ist, dass mir die Nachbarn bis Sonntag eines ihrer Räder leihen, so dass ich nicht jeden Tag auf den Bus angewiesen bin. Denn das würde mir diese Woche wirklich vermiesen...
Da das heute Fran und Mike's letzter Tag sein wird (morgen gehen sie um 6.10 aus dem Haus und ab zum Flughafen) versuche ich mal etwas früher zurück zu sein. Außerdem bekomme ich so noch den Bus und muss nicht laufen, zumindest nicht den ganzen Weg. Ich muss lediglich zum Bus sprinten, da der schon losfährt, obwohl laut Fahrplan erst in fünf Minuten Abfahrt wäre.
Als ich dann aus dem Bus steige, denke ich zuerst, ich wäre an der falschen Haltestelle. Denn dort, wo mein Rad stehen sollte befindet sich nur eine Mauer. Doch wie ich feststellen muss, ist dies wirklich die Stelle, wo ich heute morgen mein Fahrrad inkl. Helm angeschlossen hatte. Und nun ist es nicht mehr da. Was für ein Schei...!!! Angeblich soll die Gegend hier doch sooo sicher sein. (OK. Schüsse oder so habe ich noch nicht gehört, aber sicher ist was anderes.) Doch das gilt anscheinend nicht für ältere, platte Fahrräder. Ich klopfe zwar noch an einigen Türen um zu fragen, ob vielleicht jemand das Rad irgendwo reingestellt hat (vielleicht weil er dachte, dass ich diese Schrottgurke entsorgen möchte), muss dann aber wohl alleine zurück laufen. Das gibt's doch nicht!!! Und das in der letzten Woche.
Das einzige Glück im Unglück ist, dass mir die Nachbarn bis Sonntag eines ihrer Räder leihen, so dass ich nicht jeden Tag auf den Bus angewiesen bin. Denn das würde mir diese Woche wirklich vermiesen...

2 Comments:
Micha, mein Micha... wie konnte das gescheh´n?
Tragisch, das mit deinem treuen Drahtesel. Das die Amis Fahrradfahren fand ich überraschend - daß dort jemand ein Gefährt das keiner benutzt klaut ist schlicht unglaublich.
Schöne Grüße aus der fusionsbedrohten Heimat - okay... ich gebe zu, ich habe wegen deiner Mail davon erfahren. *kopfschüttel*, *achselzuck* Könnten wir dich für ne Demo einfliegen? Ich hätte das noch ne Idee für kulturelles Rahmenprogramm.
Hau rein, alter Kämpfer. Gute Zeit!
Besorg Dir die Anwälte von "Boston Legal", um gegen Unbekannt zu klagen. Es gibt ja soviele Anwälte in den USA, die können ja nichts kosten.... ;)
Ansonsten noch eine wunderschöne Woche und vielleicht einen tatsächlichen Erfolg in den Reagenzgläsern!
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