01. Okt: Regenmeditation
Auf einer fremdem Couch schlafen bedeutet, dass man wahrscheinlich vorher einen tollen Abend hatte (wahr der Fall). Es bedeutet aber meist auch, dass man wach wird, wenn der erste reguläre WG-Bewohner aufsteht. Ich hatte allerdings Glück, denn irgendwie kam keiner aus seinem Bett gekrochen bevor ich nicht zumindest wach war. Aber wach heißt nicht unbedingt ausgeschlafen. Aber der restliche Schlaf wird auf die kommende Nacht verschoben. Denn schließlich wartet ein Frühstück auf mich.
Ich hatte schon gestern Lachs und Croissants gekauft. Gut, ich gebe zu, dass das nicht unbedingt zusammen passt, aber beides sind tolle Komponenten eines guten Frühstücks. Zuerst also Kaffee und Croissants, danach mehr Kaffee mit Lachs auf Toast. Wunderbar, vor allem da es in Gesellschaft ja bekanntlich noch besser schmeckt. Und so zieht sich das Frühstück eine ganze Weile hin. Aber ich habe ja heute nichts mehr vor.
Und dann kommt der Abschied. Denn Susanne macht morgen einen Kurztrip nach New York und ich fahre ja bekanntlich nach Montréal weiter.
Und passend zum großen Abschied hat sich der Nieselregen vorm Vormittag zum penetranten Dauerregen gesteigert. Ich laufe also im Regen zu meiner Haltestelle und fahre zurück.
Da ist in Newton aber genauso stark regnet wie in Brookline (ohh-Überraschung) gehe ich erst einmal hier im Starbucks mit der Absicht das Ende des Regens abzuwarten. Als Optimist bestelle ich mir nur einen kleinen (was ja auch schon mit "Tall" bezeichnet ist) Chai-Latte, bekomme aber einen riesigen, da ich warten musste (genau, es war genau eine Person vor mir... Eine nette Filiale also!). Das war wahrscheinlich ein Zeichen dafür, dass es schnell nicht aufhört mit regnen. So versinke ich erst einmal mit dem Chai-Latte und einer Tageszeitung in einem uralten Sofa. - cosy -
Eine Stunde später: Es regnet immer noch. Aber ich habe die Zeitung gelesen, und der Tee ist auch aus. Was nun?
Egal, denke ich mir, und fahre trotz Dauerregen los. Und mal ehrlich: So schlimm ist das doch gar nicht, denn wenn man es sich recht überlegt, dann fällt der meiste Regen doch an einem vorbei. Guuuut, der unangenehme Teil ist aber doch der Teil, der einen trifft. Aber das macht auch nichts, wen man von vornherein weiß, dass man komplett durchnässt ist, wenn man ankommt, dafür aber eine heiße Dusche, trockene Sachen und warme Decken auf einen warten. Und wenn man sich so den "ich-fahre-ganz-schnell-und-mit-eingezogenem-Kopf"-Fahrstil erspart, dann hat eine Fahrt im Regen etwas nahezu meditatives.
Dennoch: die heiße Dusche nachher war besser!
Und den Rest des Tages verbringe ich mit lesen, Blog schreiben, Fernsehen, Fotos sortieren bis ich dann irgendwann erschöpft ins Bett falle.
Ich hatte schon gestern Lachs und Croissants gekauft. Gut, ich gebe zu, dass das nicht unbedingt zusammen passt, aber beides sind tolle Komponenten eines guten Frühstücks. Zuerst also Kaffee und Croissants, danach mehr Kaffee mit Lachs auf Toast. Wunderbar, vor allem da es in Gesellschaft ja bekanntlich noch besser schmeckt. Und so zieht sich das Frühstück eine ganze Weile hin. Aber ich habe ja heute nichts mehr vor.
Und dann kommt der Abschied. Denn Susanne macht morgen einen Kurztrip nach New York und ich fahre ja bekanntlich nach Montréal weiter.
Und passend zum großen Abschied hat sich der Nieselregen vorm Vormittag zum penetranten Dauerregen gesteigert. Ich laufe also im Regen zu meiner Haltestelle und fahre zurück.
Da ist in Newton aber genauso stark regnet wie in Brookline (ohh-Überraschung) gehe ich erst einmal hier im Starbucks mit der Absicht das Ende des Regens abzuwarten. Als Optimist bestelle ich mir nur einen kleinen (was ja auch schon mit "Tall" bezeichnet ist) Chai-Latte, bekomme aber einen riesigen, da ich warten musste (genau, es war genau eine Person vor mir... Eine nette Filiale also!). Das war wahrscheinlich ein Zeichen dafür, dass es schnell nicht aufhört mit regnen. So versinke ich erst einmal mit dem Chai-Latte und einer Tageszeitung in einem uralten Sofa. - cosy -
Eine Stunde später: Es regnet immer noch. Aber ich habe die Zeitung gelesen, und der Tee ist auch aus. Was nun?
Egal, denke ich mir, und fahre trotz Dauerregen los. Und mal ehrlich: So schlimm ist das doch gar nicht, denn wenn man es sich recht überlegt, dann fällt der meiste Regen doch an einem vorbei. Guuuut, der unangenehme Teil ist aber doch der Teil, der einen trifft. Aber das macht auch nichts, wen man von vornherein weiß, dass man komplett durchnässt ist, wenn man ankommt, dafür aber eine heiße Dusche, trockene Sachen und warme Decken auf einen warten. Und wenn man sich so den "ich-fahre-ganz-schnell-und-mit-eingezogenem-Kopf"-Fahrstil erspart, dann hat eine Fahrt im Regen etwas nahezu meditatives.
Dennoch: die heiße Dusche nachher war besser!
Und den Rest des Tages verbringe ich mit lesen, Blog schreiben, Fernsehen, Fotos sortieren bis ich dann irgendwann erschöpft ins Bett falle.
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