15. Okt: Un jour spirituel
Heute geht's wieder in die Stadt. Allerdings starte ich nicht mit einem Rundgang oder ähnlichem, sondern besuche als erstes die Messe in der "Basilique Notre Dame". Denn auf die Art und Weise kann ich mir auch die Kirche anschließend in Ruhe ansehen.

Und so entdecke ich, dass es neben der eigentlichen Basilika, die wie viele katholische Kirchen reich verziert ist noch eine weitere in diesem Gebäudekomplex gibt, die stylistisch völlig anders ist: ziemlich modern eingerichtet, und alles einhaltlich in einem gold-braun gehalten. Und auch wenn die Ausstattung nicht so opulent wie in der Hauptkirche ist, so muss sich die "Chapelle du Sacré Coeur" meiner Meinung nach nicht verstecken.
Nach der Messe gehe ich dann einen Kilometer weiter ins "Quartier Latin". Hier starte ich mit einem kleinen Rundgang, der auch wieder an einer Kirche endet, was im Laufe des Tages übrigens häufiger passiert, denn anscheinend versuchte Montréal einst mit Rom mithalten zu wollen, was die Anzahl an Kirchen angeht. Um es mit den Worten Mark Twains zu sagen: "This is the first time I was ever in a city where you couldn't throw a brick without breaking a church window."
Vom "Quartier Latin" aus durchquere ich dann auf der "Rue Ste Catherine" (fast alle Straßen sind hier Ste. (Sankt)) Downtown mit seinen Hochhäusern und Shopping-Zentren um im "Grand Séminaire de Montréal" einem Orgelkonzert beizuwohnen. Und das hat sich wirklich gelohnt. Die nächsten zwei Sonntag sind weitere Konzerte. Mal sehen, ob das schaffen werde.
Dann mache ich mich auf den Weg nach Hause um nach dem Abendessen wieder in Richtung Stadt aufzubrechen. Denn auf der McGill-Homepage hatte ich eine Ankündigung gesehen, dass heute ein (kostenloses) Konzert des "McGill Contemporary Improvisation Ensemble" ist. Allerdings war das dann sehr zeitgenössig, für meinen Geschmack sogar zu sehr. Die fünfköpfige Gruppe spielte halt frei Improvisationen mit einer Besetzung aus Harmonium oder Flügel, Kontrabass, E-Gitarre oder Bassblockflöte, Clarinette und Cello. Und dabei wurde das Instrument in jeder denkbaren und undenkbaren Art und Weise genutzt, um Töne hervorzubringen. Ich will nicht sagen, dass die nicht gut waren - denn das waren sie, so fließend wie die Übergänge kamen und die einzelnen Komponenten aufeinander eingingen - aber es war nicht mein Geschmack...

Und so entdecke ich, dass es neben der eigentlichen Basilika, die wie viele katholische Kirchen reich verziert ist noch eine weitere in diesem Gebäudekomplex gibt, die stylistisch völlig anders ist: ziemlich modern eingerichtet, und alles einhaltlich in einem gold-braun gehalten. Und auch wenn die Ausstattung nicht so opulent wie in der Hauptkirche ist, so muss sich die "Chapelle du Sacré Coeur" meiner Meinung nach nicht verstecken.Nach der Messe gehe ich dann einen Kilometer weiter ins "Quartier Latin". Hier starte ich mit einem kleinen Rundgang, der auch wieder an einer Kirche endet, was im Laufe des Tages übrigens häufiger passiert, denn anscheinend versuchte Montréal einst mit Rom mithalten zu wollen, was die Anzahl an Kirchen angeht. Um es mit den Worten Mark Twains zu sagen: "This is the first time I was ever in a city where you couldn't throw a brick without breaking a church window."
Vom "Quartier Latin" aus durchquere ich dann auf der "Rue Ste Catherine" (fast alle Straßen sind hier Ste. (Sankt)) Downtown mit seinen Hochhäusern und Shopping-Zentren um im "Grand Séminaire de Montréal" einem Orgelkonzert beizuwohnen. Und das hat sich wirklich gelohnt. Die nächsten zwei Sonntag sind weitere Konzerte. Mal sehen, ob das schaffen werde.Dann mache ich mich auf den Weg nach Hause um nach dem Abendessen wieder in Richtung Stadt aufzubrechen. Denn auf der McGill-Homepage hatte ich eine Ankündigung gesehen, dass heute ein (kostenloses) Konzert des "McGill Contemporary Improvisation Ensemble" ist. Allerdings war das dann sehr zeitgenössig, für meinen Geschmack sogar zu sehr. Die fünfköpfige Gruppe spielte halt frei Improvisationen mit einer Besetzung aus Harmonium oder Flügel, Kontrabass, E-Gitarre oder Bassblockflöte, Clarinette und Cello. Und dabei wurde das Instrument in jeder denkbaren und undenkbaren Art und Weise genutzt, um Töne hervorzubringen. Ich will nicht sagen, dass die nicht gut waren - denn das waren sie, so fließend wie die Übergänge kamen und die einzelnen Komponenten aufeinander eingingen - aber es war nicht mein Geschmack...
1 Comments:
"...und dann bin ich voin Notre Dame ins Quartier Latin spaziert..." hm, ich weiß zwar nicht, welche Route Du mit dem Auto von Boston nach Montreal genommen hast, aber kann es sein, dass Du Dich verfahren hast und in Paris gelandet bist?! (Wenn ich so drüber nachdenke, das wäre gar nicht so einfach... hm...)
lg
m2
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