19. Okt: Freaky Friday
Im Labor bin ich heute mal früh fertig geworden, bzw. ich habe alles so eingerichtet, dass ich um vier fertig war. Denn Dirk hatte mir vom "Freaky Friday" erzählt (dieses Mal allerdings schon am Donnerstag), einer Veranstaltungsreihe des Redpath-Museums hier auf dem Campus (da wo ich auch schon zur Vorlesung über Quantenphysik war).Anstatt Euch zu beschreiben, worum es geht, füge ich einfach mal den Text der Homepage ein:
Freaky Fridays: when McGill scientists bust myths
"The next Freaky Friday [...] features McGill wildlife biologist Murray Humphries confronting the myth of Werewolves.
"Werewolf myths can be found in every corner of Europe and North America. In Canada, the loup-garou is a werewolf resulting from a mixture of Indigenous knowledge and European stories imported by French settlers. Confronting the myth requires an unsettling exploration of the nature of humans and wolves and the world in which we coexist."
Dr. Humphries specializes in the behaviour and ecology of northern mammals and the relationship between mammals and people living in northern communities.
The presentation will be followed by the film "An American Werewolf in London".
Zwar ist vier Uhr ein wenig früh für "Kino", aber der Vortrag vorher war schon recht unterhaltsam. Es war eine Mischung aus ernsthaften Daten und dem Versuch von Unterhaltung. So berichtete Dr. Humphries von einem Kongress über Wölfe, auf dem er einmal war, in dem am Ende eines Vortrags nicht geklatscht wurde, sondern der Vortragende mit "Wolfsheulen" verabschiedet wurde - was wir dort im Hörsaal dann natürlich auch nachgemacht haben.
Von der Idee ist diese Reihe etwas, was wir evtl. auch in Lübeck machen könnten. Vielleicht wären dann mal mehr Besucher beim AStA-Kino. Und spaßig ist das allemal!
Der Hörsaal ist übrigens auch ganz nett. Es ist einer dieser alten Hörsääle, wo man im Halbkreis sozusagen über dem Dozenten sitzt. Das hat was...
Anschließend bin ich dann auf dem Weg zur U-Bahn noch durch's Eaton Center gelaufen. Das ist ein riesiges Einkaufszentrum, über das man auch in die "Underground City" - einer Stadt unter der Stadt - kommen kann. Und derzeit haben hier viele Geschäfte stark reduzierte Preise. Und da der kanadische Dollar gegenüber dem Euro derzeit recht schwach ist, spiele ich mit dem Gedanken am Wochenende - wenn es wie vorhergesagt regnen sollte - eine Shoppingtour zu machen.
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