13. Nov: let's swing
Irgendwie ist der Tag heute wie im Flug an mir vorbeigezogen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich viel gemacht hätte und trotzdem war es plötzlich schon sechs Uhr. Na ja, so geht es manchmal.
Ich erwähne die Uhrzeit, da das für mich hieß aufzubrechen, denn es war wieder Zeit für einen "Cutting Edge" - Vortrag (so was ähnliches wie Studium generale). Der Titel heute: "Einstein and time", gehalten von einem Philosophen. So wurden eigentlich mehr Fragen gestellt, als im Endeffekt dann auch beantwortet wurden. Dennoch: Um mal wieder andere Denkansätze zu bekommen ist so eine Stunde mit "ich verstehe nicht genau worum es geht, versuche aber trotzdem mitzureden" doch ganz nett. (dieses "ich verstehe..." bezieht sich vor allem auf den Teil, der sich an den Vortrag i.d.R anschließt, wenn jeder seine Fragen stellen kann. Das hat teilweise durchaus humoristische Züge.)
Beim anschließenden Umtrunk mit kleinem kalten Buffet (aha, also wieder Essen umsonst) habe ich dann noch einen weiteren Deutschen kennen gelernt. Nachdem Dirk gegangen war stand ich mit meinem Wein so da und wurde angesprochen, ob ich wirklich aus Lübeck kommen würde (nein, das ist mir nicht auf die Stirn tätoviert wurden; ich hatte einen Unipullover an). Martin studiert Biophysik und hat sich für ein Jahr an McGill entschieden. Und wie ich höre ist das alles andere als billig!
Er kommt dann auch noch zum Konzert an der Musikhochschule mit, dass ich mir für heute abend in den Kalender geschrieben hatte. Es spielt das McGill Jazz Orchester I (ja, man begnügt sich hier nicht mit nur einem...). Wie sich herausstellt, ist das auch mal wieder Teil der Prüfungen für die Musiker (hey, ich werde auch überlegen, ob ich für meine Prüfungsvorträge nicht 5€ Eintritt verlange...). Das war ganz lustig als dann der Dirigent (gleichzeitig wohl auch der Prof) mit einem dicken braunen Umschlag reinkam und meinte, dass dieser das Prüfungsstück beinhalten würde. Und das hätte noch keiner vorher zu Gesicht bekommen... Zunächst ging es aber erst mal mit geübten Stücken los - allerdings nicht solchen, die auf dem Programm standen. Denn laut Dirigent sei das Beste, was man mit einem so tollten Orchester machen könnte, es ständig mit neuen Stücken zu füttern. Und stehen halt im Programm nur die Stücke, die vor drei Wochen gespielt wurden. Aber das sei ja quasi veraltet. Nun denn.
War aber ziemlich gut. Und das total unbekannte Stück ging ab wie 'nen Zäpfchen...
Meine einzige Anmerkung: Ich habe für mich festgestellt, dass man Jazz nicht wie ein klassischen Konzert hören sollte. Denn irgendwie macht es doch mehr Spaß, wenn man "mitswingen" kann und dabei evtl. sogar genüssliche ein Glas Bier in der Hand halten kann.
Da freu ich mich doch wieder auf Lübeck mit den Konzerten der "Salt Peanuts"! Übrigens: die nächsten Auftritte - die ich ja nun mal leider verpassen werde - sind schon im Dezember:
Ich erwähne die Uhrzeit, da das für mich hieß aufzubrechen, denn es war wieder Zeit für einen "Cutting Edge" - Vortrag (so was ähnliches wie Studium generale). Der Titel heute: "Einstein and time", gehalten von einem Philosophen. So wurden eigentlich mehr Fragen gestellt, als im Endeffekt dann auch beantwortet wurden. Dennoch: Um mal wieder andere Denkansätze zu bekommen ist so eine Stunde mit "ich verstehe nicht genau worum es geht, versuche aber trotzdem mitzureden" doch ganz nett. (dieses "ich verstehe..." bezieht sich vor allem auf den Teil, der sich an den Vortrag i.d.R anschließt, wenn jeder seine Fragen stellen kann. Das hat teilweise durchaus humoristische Züge.)
Beim anschließenden Umtrunk mit kleinem kalten Buffet (aha, also wieder Essen umsonst) habe ich dann noch einen weiteren Deutschen kennen gelernt. Nachdem Dirk gegangen war stand ich mit meinem Wein so da und wurde angesprochen, ob ich wirklich aus Lübeck kommen würde (nein, das ist mir nicht auf die Stirn tätoviert wurden; ich hatte einen Unipullover an). Martin studiert Biophysik und hat sich für ein Jahr an McGill entschieden. Und wie ich höre ist das alles andere als billig!
Er kommt dann auch noch zum Konzert an der Musikhochschule mit, dass ich mir für heute abend in den Kalender geschrieben hatte. Es spielt das McGill Jazz Orchester I (ja, man begnügt sich hier nicht mit nur einem...). Wie sich herausstellt, ist das auch mal wieder Teil der Prüfungen für die Musiker (hey, ich werde auch überlegen, ob ich für meine Prüfungsvorträge nicht 5€ Eintritt verlange...). Das war ganz lustig als dann der Dirigent (gleichzeitig wohl auch der Prof) mit einem dicken braunen Umschlag reinkam und meinte, dass dieser das Prüfungsstück beinhalten würde. Und das hätte noch keiner vorher zu Gesicht bekommen... Zunächst ging es aber erst mal mit geübten Stücken los - allerdings nicht solchen, die auf dem Programm standen. Denn laut Dirigent sei das Beste, was man mit einem so tollten Orchester machen könnte, es ständig mit neuen Stücken zu füttern. Und stehen halt im Programm nur die Stücke, die vor drei Wochen gespielt wurden. Aber das sei ja quasi veraltet. Nun denn.
War aber ziemlich gut. Und das total unbekannte Stück ging ab wie 'nen Zäpfchen...
Meine einzige Anmerkung: Ich habe für mich festgestellt, dass man Jazz nicht wie ein klassischen Konzert hören sollte. Denn irgendwie macht es doch mehr Spaß, wenn man "mitswingen" kann und dabei evtl. sogar genüssliche ein Glas Bier in der Hand halten kann.
Da freu ich mich doch wieder auf Lübeck mit den Konzerten der "Salt Peanuts"! Übrigens: die nächsten Auftritte - die ich ja nun mal leider verpassen werde - sind schon im Dezember:
- am 02. Dezember zur Wiedereröffnung des Holstentors im Bürgersaal des Rathauses
- am 14. Dezember im Theater Geisler
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