Dienstag, November 21, 2006

20./21. Nov: Achtung

Da gestern und heute im Grunde nichts passiert ist, spare ich mir mal diesen Fakt in zwei aufeinander folgenden Blogs zu schreiben. Bringt ja nicht viel... Das einzige was ich vielleicht sagen kann: Bisher waren wir nicht noch mal am Mikroskop die Proben von Freitag ansehen, da ich gestern keine Zeit hatte und Dirk heute den ganzen Tag beschäftigt war, gibt deswegen auch noch kein Bild fuer Euch.
Ansonsten habe ich heute morgen bevor ich ins Labor gegangen bin noch einen Umweg ins Plateau gemacht um mich nach Möglichkeiten zu erkundigen, wie ich am Samstag nach Quebec kommen könnte. Denn diesen einen Wochenendausflug will ich noch machen. Von dort aus bin ich dann zu Fuß zum Labor, da die Fahrt mit der Metro bestimmt nicht viel schneller gewesen wäre. Und außerdem hatten wir heute morgen richtig schönen Sonnenschein bei knapp über Null Grad. Ideal für einen kleinen Spaziergang. Und ich muss sagen, dass ich nun wesentlich beser verstehe, wie man sich in diese Stadt verlieben kann. Da auf dem Plateau ist es schon nett (wenn es nicht so regnet oder unschön ist, wie damals als ich da war...). Und mit den kleinen Läden und Cafes kann man es hier bestimmt gut aushalten. Mal sehen, vielleicht werde ich einen Samstag hier noch mal bummeln gehen.
Und weil heute morgen ein paar Leute bei Dieter zur Besprechung waren, die sonst Laborsicherheitsbestimmungen überwachen, habe ich Euch heute für Euch ein Foto von Dirk in voller Montur. Man beachte besonders den "robusten" Helm aus Pappe...

Zu was ganz anderem: Ich bin heute beim stöbern auf einen Artikel bei "Heise Online" gestoßen, der über eklatante Mängel bezüglich Datensicherheit und Datenschutz beim Studiverzeichnis berichtet. Wenn ihr einigen der Links in dem Artikel folgt, dann werdet ihr sehen, dass man dort beim StudiVZ anscheinend schon vor längerer Zeit auf diese Mängel aufmerksam gemacht worden ist, aber nichts geschehen ist.
Ich will nicht sagen, dass ihr komplett alle die Finger davon lassen solltet (denn es ist ja schon nett), aber ich würde allen raten, sämtliche "sensibleren" Daten erstmal dort zu löschen (wenn es dafür nicht schon zu spät ist). (Ich hatte schon überlegt, meinen Account dort komplett zu löschen, mich dann aber doch dagegen entschieden)
Übrigens: Was ich noch skandalöser finde als die eigentlichen Versäumnisse ist die Tatsache, dass im Blog des StudiVZ diese einfach nur geleugnet werden. Dort heißt es zu den Vorwürfen nur:
"Dies ist falsch und wurde nur verbreitet um uns zu schaden..."
OK, hier werden also wohl Verschwörungstheorien aus dem Hut gezaubert um Mängel zu kaschieren und den dummen User in Sicherheit zu wiegen. Ich halte das für absolut nicht glaubwürdig. Denn es mag ja sein, dass einzelne Blogger denen eins auswischen wollen, aber das etablierte Zeitschriften sich dem anschließen läßt die Sache schon ganz anders erscheinen!
Und da StudiVZ mittlerweile nicht mehr das kleine "von Studenten für Studenten"-Projekt ist, dass es mal war, sondern ein Unternehmen, dem es auch um Gewinn geht, müssen definitiv auch die Standards gelten die gesetzlich vorgeschrieben sind.

1 Comments:

At Dienstag, 21 November, 2006, Blogger Michael said...

dem stimme ich zu, das thema ist vor zwei tagen schon durch spiegel.de und sueddeutsche.de gegangen. aber noch sehe ich keinen grund zur veranlassung. die sensibelsten daten, die wir dort deponiert haben, sind unsere email-adressen und vielleicht ne telefonnummer. ich frage mich immer noch, was jemand damit anfangen soll? sicher, der gedanke ist unangenehm, und ich bin in punkto datenschutz sehr naiv, aber trotzdem.... michael, wie änderst du dein profil denn jetzt? geburtstdatum raus? kontakadresse löschen? hm, könnte ich auch mla drüber nachdenken...
sonst alles fit? ich habe heute gelernt, dass mein projek direkt vom howard hughes medical institute finanziert ist und der komplette miRNA-microarray-screen sowas wie 50t dollar kosten soll... jetzt fühle ich mich unter druck... aber auch stolz :-)

 

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