Sonntag, November 26, 2006

26. Nov: Québec – la belle II

Nach Québec bei Nacht erwartet mich nun heute die Stadt im Tageslicht. Damit ich das auch wirklich nutzen kann, verzichte ich aufs Ausschlafen und sitze schon um kurz nach acht in einem Café bei Croissant und Café Latte (was sonst). Draußen lacht die Sonne vom Himmel. Und nach so einem leckeren Frühstück kann der Tag dann losgehen, und zwar mit einem Rundgang auf der Stadtmauer. Und von hier oben hat man auch einen Blick auf einige andere Besonderheiten.
Teil der Stadtmauer

das Parlament von Québec


Québecs erster und einziger Wolkenkratzer


Die Zitadelle; aber hier kann man weitergehen, denn hier gibt's nichts zu sehen...

DAS Wahrzeichen: Château Frontenac

Auf diesem Weg komme ich bis zum St. Lorenz Strom, bzw. besser bis 60 Meter über ihn. Entlang der Klippe wurde ein Holzsteg gebaut, so dass man wieder Richtung Altstadt spazieren gehen kann und dabei das wunderbare Panorama nicht aus den Augen verliert.

Und sobald man an der Klippe vorbei ist, wird der Blick auch wieder vom Château Frontenac beherrscht.

Doch auch die Stadt selbst ist ganz nett anzusehen.

Verlässt man die höher gelegene Altstadt und begibt sich in den alten Hafen, kommt man in die wohl engsten Straßen Canadas (wir erinnern uns, Québec = alte Stadt), die mittlerweile zu belebten Einkaufsstraßen (mit zahlreichen Galerien und Souvenirläden) geworden sind.


Wo ich gerade da war, bin ich mit der Fähre auf die andere Flussseite gefahren. Allerdings hat sich das nicht gelohnt, da sich in dieser einen Stunden der Himmel zuzog. Also nur Panorama mit grauem Himmel

Zum Mittagessen (wenn auch verspätet) habe ich mir dann etwas besonderes gegönnt. Ein feines Restaurant, dass vom Lonely Planet ausdrücklich für Dinner empfohlen wurde. Allerdings habe ich das bei Preisen von 40 $ gestern dann doch sein gelassen. Der Mittagstisch dagegen ist mit 15 $ recht günstig. So gab es dann zunächst Kürbissuppe, danach bouls de ... á la grandmérè mit Klößen und roter Beete und zum Nachtisch tarte du chef mit Ahornsirup und Creme fraiche. Und dazu einen leckeren Roten... mhhhhhh! So kann man es aushalten. (Allerdings wäre es mal wieder wesentlich netter gewesen, wenn ich in Gesellschaft gewesen wäre.) Am Nachmittag stattete ich dann noch dem Musée de bon arts de Québec eine Besuch ab. Besonders sehenswert war hier die Sammlung der Inuit-Kunst, die auch Erklärungen zu Kultur und Leben bot.
Tja, und dann hieß es für mich auch schon wieder auf Wiedersehen. Denn meine Fahrgelegenheit erwartete mich. Und so war ich dann gegen 10 Uhr wieder in Montréal im Appartment wo ich einfach nur ins Bett gefallen bin...
Fazit: Tolle Tour, schöne Stadt, aber mehr als ein Wochenende kann man in Québec nicht verbringen.