29. Nov: ein eigener Hubschrauber
Heute nachmittag hatte ich im Lab etwas Wartezeit und da hatte ich schon so schön den Eintrag für heute begonnen. Witzig geschrieben, mit Poienten etc. Und dann musste ich wieder feststellen, was der Internet Explorer doch für ein Sch*** Programm ist. Der beschließt nämlich einfach mal die Seite neuzuladen, so dass der Text den ich bis dahin eingegeben hatte einfach weg war... Na toll, also noch einmal. Aber der Elan vom ersten Mal ist da dann wahrscheinlich nicht mehr drin...
Was ich erzählen wollte: Wir hatte heute Department-Seminar und zu Gast war ein Redner, der im Grunde irgendwas mit Proteomics macht. Was ist nicht so deutlich geworden, denn neben seinem Hauptthema ging es noch um zwei weitere Dinge. Im zweiten Teil seines Vortrags hat er von den Vorzügen und Verbesserungen eines Geräts gesprochen, dass er entwickelt hat und nun versucht zu verkaufen. OK, eine Werbeveranstaltung also. (Oh, dann nehme ich doch bitte zwei Heizdecken...)
Der dritte Teil war dann über überschrieben mit "Sand DNA - a library at the water's edge". Worum ging es? Ganz einfach. Er arbeitete bis vor kurzem an der Universität von San Diege und war wohl auch das ein oder andere Mal am Strand, worauf er dann wohl irgendwann mal beschlossen hat ein bißchen Strand-Sand auf DNA zu untersuchen. Sollte eine andere Methode der Reinheitsbestimmung sein. Und siehe: Im Sand finden sich Unmengen an langkettiger DNA. Toll, dachte er sich; kann man ja auch sequenzieren und blasten. Und so überhäufte er uns mit Daten über was für Arten er an welchen Stränden gefunden hat.
Ich finde, das hat allerhöchstens das Attribut "nett" verdient. Bezahlt wird das übrigens von der amerikanischen Surfer Vereinigung oder so. Ach ja, die Surfer... Und weils so schön hipp ist, hat er auch noch irgendwas aus dem Sand extrahiert und auf einen Chip geschmissen. Kostet ja fast nix...
Was dem ganzen aber die Krone aufsetzte war folgendes: Er kam nun irgendwie auf die Idee das selbe Spiel nicht an den sonnigen Stränden Californiens zu machen, sondern das mal, mhh, in der Arktis zu probieren. Und so sammelt er nun Sand aus dem Meer und Wasserproben und extrahiert DNA. Na gut, eben Untersuchungen zur Biodiversität.
Für allgemeine Erheiterung sorgte dann aber seine Aussage, dass er von seinen zuletzt bewilligten Drittmitteln einen Hubschrauber anschaffen wird um die Proben auszufliegen. Äh... OK???
Was haben wir also bei dem Vortrag gelernt: Such die ein abgefahrenes Hobby, finde jemanden der Geld hat und das finanziert und beantrage Geld für dolle Sachen. Mal sehen, vielleicht kann ich ja irgendwann mal die DFG davon überzeugen, dass ich unbedingt einen Pool im Garten brauche oder mit einem Rennwagen zu Konferenzen fahren muss. Nett wäre auch die Luxusyacht zur Untersuchung der Auswirkungen von Karibiksonne auf die Arbeitsmotivation oder so.
Übrigens: habe heute auch die Einträge vom Wochenende fertig gemacht. Mit ganz vielen Bildern...
Was ich erzählen wollte: Wir hatte heute Department-Seminar und zu Gast war ein Redner, der im Grunde irgendwas mit Proteomics macht. Was ist nicht so deutlich geworden, denn neben seinem Hauptthema ging es noch um zwei weitere Dinge. Im zweiten Teil seines Vortrags hat er von den Vorzügen und Verbesserungen eines Geräts gesprochen, dass er entwickelt hat und nun versucht zu verkaufen. OK, eine Werbeveranstaltung also. (Oh, dann nehme ich doch bitte zwei Heizdecken...)
Der dritte Teil war dann über überschrieben mit "Sand DNA - a library at the water's edge". Worum ging es? Ganz einfach. Er arbeitete bis vor kurzem an der Universität von San Diege und war wohl auch das ein oder andere Mal am Strand, worauf er dann wohl irgendwann mal beschlossen hat ein bißchen Strand-Sand auf DNA zu untersuchen. Sollte eine andere Methode der Reinheitsbestimmung sein. Und siehe: Im Sand finden sich Unmengen an langkettiger DNA. Toll, dachte er sich; kann man ja auch sequenzieren und blasten. Und so überhäufte er uns mit Daten über was für Arten er an welchen Stränden gefunden hat.
Ich finde, das hat allerhöchstens das Attribut "nett" verdient. Bezahlt wird das übrigens von der amerikanischen Surfer Vereinigung oder so. Ach ja, die Surfer... Und weils so schön hipp ist, hat er auch noch irgendwas aus dem Sand extrahiert und auf einen Chip geschmissen. Kostet ja fast nix...
Was dem ganzen aber die Krone aufsetzte war folgendes: Er kam nun irgendwie auf die Idee das selbe Spiel nicht an den sonnigen Stränden Californiens zu machen, sondern das mal, mhh, in der Arktis zu probieren. Und so sammelt er nun Sand aus dem Meer und Wasserproben und extrahiert DNA. Na gut, eben Untersuchungen zur Biodiversität.
Für allgemeine Erheiterung sorgte dann aber seine Aussage, dass er von seinen zuletzt bewilligten Drittmitteln einen Hubschrauber anschaffen wird um die Proben auszufliegen. Äh... OK???
Was haben wir also bei dem Vortrag gelernt: Such die ein abgefahrenes Hobby, finde jemanden der Geld hat und das finanziert und beantrage Geld für dolle Sachen. Mal sehen, vielleicht kann ich ja irgendwann mal die DFG davon überzeugen, dass ich unbedingt einen Pool im Garten brauche oder mit einem Rennwagen zu Konferenzen fahren muss. Nett wäre auch die Luxusyacht zur Untersuchung der Auswirkungen von Karibiksonne auf die Arbeitsmotivation oder so.
Übrigens: habe heute auch die Einträge vom Wochenende fertig gemacht. Mit ganz vielen Bildern...
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