09. Dez: Spaß im Schnee
So Leute: Mein letztes Wochenende hier hat begonnen. Letzte Gelegenheit noch was ganz tolles, außergewöhnliches zu machen. Deswegen habe ich einen Wagen gemietet (kleinste Klasse bezahlt, einen PT Cruiser - gleiche Marke wie bei meinem Ausflug nach Toronto - erhalten). Und dieses Mal muss ich auch nicht alleine losziehen, denn Laetitia aus dem Labor begleitet mich. Unser Ziel heute: die Gegend rund um Mont St. Sauveur, eines der beiden besten Ski-Gebiete in Kanada! Und das beste daran ist: es ist nur etwas mehr als eine Stunde Autofahrt entfernt!

Aber wir wollen nicht Skifahren, denn das wäre mit Ausrüstung, Skipass etc. doch etwas teuer, sondern eine Schneeschuh-Tour machen. Wir hatten auch überlegt noch zum "Tubing" zu gehen (in riesigen aufgeblasenen Autorreifen rutschen runter sausen) aber die Saison hat dafür noch nicht wirklich angefangen, so dass die meisten noch geschlossen sind.
Aber mit Schneeschuhen loszuziehen scheint auch vielversprechend. Vor allem sieht man da mehr von der Gegend, als wenn man nur eine Piste runtersaust...
Unsere Schuhe bekommen wir dann in einem kleinen Dorf namens Saint-Adolphe d'Howard, dass direkt am Lac St-Joseph liegt (eine sehr heilige Gegend hier...). Von hier aus starten auch einige Rundwege, so dass wir uns bald auf den Weg machen können. Das Wetter ist zwar nicht das beste (grauer Himmel) aber immerhin ist es mit nur -3°C gegen Mittag doch nahezu warm.
Aber mit Schneeschuhen loszuziehen scheint auch vielversprechend. Vor allem sieht man da mehr von der Gegend, als wenn man nur eine Piste runtersaust...
Unsere Schuhe bekommen wir dann in einem kleinen Dorf namens Saint-Adolphe d'Howard, dass direkt am Lac St-Joseph liegt (eine sehr heilige Gegend hier...). Von hier aus starten auch einige Rundwege, so dass wir uns bald auf den Weg machen können. Das Wetter ist zwar nicht das beste (grauer Himmel) aber immerhin ist es mit nur -3°C gegen Mittag doch nahezu warm.

wie sich H. Fitzen erinnern wird: soo viel Schnee lag auch mal an Lübeck am Strand...So wandern wir also den Tag über durch den Schnee und genießen die Landschaft. Das einzige was ein wenig stört ist, dass man eben nicht ganz so weit ab von jeder Zivilisation ist, denn wenn wir anhalten und den "Geräuschen des Waldes" zuhören, dann ist da auch immer ein LKW zu hören, der einen der nahegelegenen Highways befährt. Aber dennoch: Die Landschaft
an sich ist schon beeindruckend. Ich bekomme richtig Lust auch in Deutschland zum Wintersport (oh je, das böse Wort mit "S") zu wechseln. Und am Ende der Tour haben wir dann auch noch das gemacht, was Kinder eben machen, wenn es schneit...
an sich ist schon beeindruckend. Ich bekomme richtig Lust auch in Deutschland zum Wintersport (oh je, das böse Wort mit "S") zu wechseln. Und am Ende der Tour haben wir dann auch noch das gemacht, was Kinder eben machen, wenn es schneit...

Wenn Engel reisen, dann hinterlassen sie Spuren...
Nach einem solchen Tag hat man natürlich auch Hunger. Und so geht's mal wieder ins Restaurant essen. Und was ißt man in Québéck? Natürlich wieder mal Poutine = Pommes mit Fleischbrühe und Käse... (Hi, das ist gar nicht soo schlecht, wie sich das anhört.) Und das Restaurant war wirklich nett.

Danach stand dann allerding noch die eine Stunde Rückfahrt an, denn ich wollte das Auto noch an dem Abend zurück geben...





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