15. Dez: Die wahre Reise
So, mit nun einer Woche Verspätung werde ich auch das letzte Kapitel dieses Blogs nun endlich nachreichen: Die Rückreise.
Wie der ursprüngliche Plan war, konntet ihr ja alle im vorhergehenden Eintrag lesen, allerdings sah die Wirklichkeit dann doch etwas anders aus.
AirFrance in Montréal
Um das Ende etwas vorweg zu nehmen: Air France hat meine Eltern nie angerufen. Die standen wirklich dann umsonst am Flughafen.
Mein Flug selber verlief dann sozusagen ereignislos. Und so landeten wir dann mit nur etwa 30 Minuten Verspätung in Paris; Ortszeit 9:30, meine "gefühlte" Zeit 3:30... Aber OK.
Sonnenaufgang über den Wolken: so schön kann fliegen sein
Meine Eltern standen um die Zeit zusammen mit meinem Bruder bereits am Düsseldorf am Flughafen und warteten darauf, dass ich aus der Maschine steige, die ich ursprünglich hätte nehmen sollen. Als ich dann aber nach einer Stunde nicht auftauchte haben meine Eltern sich bei Air France erkundigt, wo man dann sagte, dass ich in der nächsten Maschine sitze. Von der Verspätung kein Wort... Das haben meine Eltern dann zum Glück noch rechtzeitig durch meinen Anruf erfahren. Ganz ehrlich: Das ist alles andere als guter Service!
Ich habe mir derweil in Paris einen Kaffee geholt, den mir Air France dann doch bezahlte. Was zu essen bekam ich nicht - auch wenn ich mittlerweile richtig Hunger hatte - denn mein (neuer) Flug hatte ja nur 1,5 Stunden Verspätung. Und etwas zu Essen gibt es erst ab zwei Stunden. Dass ich zu der Zeit aber schon längst zu Hause sein sollte interessiert hier niemanden.
Als das Flugzeug dann endlich ankommt und alle an Bord sind kommt der nächste Aufschub: Auf Grund technischer Probleme kann das Catering für eine halbe Stunde nicht geladen werden...
Aber dann ging es endlich los und nach einem relativ kurzen Flug kamen wir dann auch in Düsseldorf um 16:30 an. Endlich!
Zum Glück war meinen Koffern nichts passiert, sonst hätte ich wahrscheinlich noch länger da warten müssen.
Glücklich wurde ich dann von meiner Familie in die Arme geschlossen und wir fuhren alle zurück nach Hause.
Und das ist nun das Ende meiner viereinhalb Monate Auslandspraktikums! (Mal davon abgesehen, dass ich noch einen Vortrag und eine Präsentation in Lübeck werde machen müssen...)
Schön war's aber ich bin auch froh wieder in Deutschland zu sein!
Übrigens: Demnächst findet ihr hier auf diesen Seiten mal einen Überblick über die umfangreiche Nikolaussammlung meiner Mutter... (Trommelwirbel Herr Kapelmeister....)
Der größte Teil des Tages lief noch in etwa so wie geplant. Zwar musste ich eine Menge meiner Küchenutensilien in der Wohnung lassen, da ich auch so die Koffer kaum zubekommen habe, aber irgendwann waren meine Sachen dann wirklich alle gepackt. Und mein letztes Mal mit der Metro zur Uni verlief auch normal. Nachdem ich mich dann dort von allen verabschiedet hatte, sind Dirk, Laetitia und ich los um den bestellten Wagen abzuholen und in der Wohnung mein Gepäck einzuladen. Auf dem Weg zum Flughafen haben wir dann noch eine kurze Stadtrundfahrt gemacht. Gegen 18:00 waren wir dann am Flughafen und es stand der letzte Abschied an. Es gab keine Tränen, aber einfach war's dennoch nicht.
Und im Flughafen fing's dann an: Am Check-In-Schalter war zu lesen, dass man für meinen Flug bereits mit einer Stunde Verspätung rechnet. Damit war auch der Anschlussflug in Paris hinfällig, denn Aussteigen, Passkontrolle, Umsteigen etc. benötigt dann doch etwas mehr als eine halbe Stunde.
So wurde ich also auf einen anderen Flug von Paris nach Düsseldorf umgebucht, der um 13:17 starten soll, also drei Stunden später als mein ursprünglicher. Na das fing ja gut an...
Und im Flughafen fing's dann an: Am Check-In-Schalter war zu lesen, dass man für meinen Flug bereits mit einer Stunde Verspätung rechnet. Damit war auch der Anschlussflug in Paris hinfällig, denn Aussteigen, Passkontrolle, Umsteigen etc. benötigt dann doch etwas mehr als eine halbe Stunde.
So wurde ich also auf einen anderen Flug von Paris nach Düsseldorf umgebucht, der um 13:17 starten soll, also drei Stunden später als mein ursprünglicher. Na das fing ja gut an...
Meine Laune besserte sich wieder etwas, als man mir - ohne dass ich gemeckert oder mich beschwert hätte - einen 10$ Verzehrgutschein für die Restaurants im Montrealer Flughafen anbot, damit ich die (erste) Wartezeit besser überbrücken könnte. Außerdem bot man mir an meine Eltern anzurufen, damit die über meine verspätete Ankunft informiert werden würden. So gab ich also Namen und Telefonnummern an und dachte mir, dass damit ja dann alles geregelt wäre und begab mich in den Wartebereich um den Gutschein einzulösen und auf den Abflug zu warten.
AirFrance in Montréal
Mein Flug selber verlief dann sozusagen ereignislos. Und so landeten wir dann mit nur etwa 30 Minuten Verspätung in Paris; Ortszeit 9:30, meine "gefühlte" Zeit 3:30... Aber OK.Dort musste ich dann sehen, dass ich den ursprünglichen Flug wahrscheinlich doch noch bekommen hätte, denn der hatte laut Anzeigetafeln auch eine Stunde Verspätung. Aber ich und mein Gepäck waren ja schon umgebucht, so dass ich mich deswegen nicht noch mal an den Schaltern anstellen wollte. Hätte ich mal machen sollen, denn als ich dann am Gate saß und auf meinen neuen Flug wartete kam irgendwann die Ansage, dass auch dieser Flug Verspätung haben würde, etwa ein einhalb Stunden. Super! Also noch mal warten! Und dieses Mal fange ich mich an beim Personal zu beschweren, denn hier gibt es nicht einmal ein "Entschuldigung", sondern nur "der Flug hat Verspätung, ihr neues Gate ist Nr. 31". Und auf mein Drängen hin habe ich dann auch die Möglichkeit bekommen zu telefonieren. Da ich allerdings meinen Vater nicht auf dem Handy erreichen konnte, musste ich meine Großeltern anrufen, die wiederum dann meinen Vater erreichten.
Sonnenaufgang über den Wolken: so schön kann fliegen seinMeine Eltern standen um die Zeit zusammen mit meinem Bruder bereits am Düsseldorf am Flughafen und warteten darauf, dass ich aus der Maschine steige, die ich ursprünglich hätte nehmen sollen. Als ich dann aber nach einer Stunde nicht auftauchte haben meine Eltern sich bei Air France erkundigt, wo man dann sagte, dass ich in der nächsten Maschine sitze. Von der Verspätung kein Wort... Das haben meine Eltern dann zum Glück noch rechtzeitig durch meinen Anruf erfahren. Ganz ehrlich: Das ist alles andere als guter Service!
Ich habe mir derweil in Paris einen Kaffee geholt, den mir Air France dann doch bezahlte. Was zu essen bekam ich nicht - auch wenn ich mittlerweile richtig Hunger hatte - denn mein (neuer) Flug hatte ja nur 1,5 Stunden Verspätung. Und etwas zu Essen gibt es erst ab zwei Stunden. Dass ich zu der Zeit aber schon längst zu Hause sein sollte interessiert hier niemanden.
Als das Flugzeug dann endlich ankommt und alle an Bord sind kommt der nächste Aufschub: Auf Grund technischer Probleme kann das Catering für eine halbe Stunde nicht geladen werden...
Aber dann ging es endlich los und nach einem relativ kurzen Flug kamen wir dann auch in Düsseldorf um 16:30 an. Endlich!
Zum Glück war meinen Koffern nichts passiert, sonst hätte ich wahrscheinlich noch länger da warten müssen.
Glücklich wurde ich dann von meiner Familie in die Arme geschlossen und wir fuhren alle zurück nach Hause.
Und das ist nun das Ende meiner viereinhalb Monate Auslandspraktikums! (Mal davon abgesehen, dass ich noch einen Vortrag und eine Präsentation in Lübeck werde machen müssen...)
Schön war's aber ich bin auch froh wieder in Deutschland zu sein!
Übrigens: Demnächst findet ihr hier auf diesen Seiten mal einen Überblick über die umfangreiche Nikolaussammlung meiner Mutter... (Trommelwirbel Herr Kapelmeister....)

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